30.09.2006
»BenQ macht für Siemens die Drecksarbeit«
Beide Unternehmen profitieren von der Schließung der Handyproduktion. Mitarbeiter wurden über den Tisch gezogen. Ein Gespräch mit Leo Mayer
Interview: Wolfgang Pomrehn
* Leo Mayer ist Mitglied des DKP-Parteivorstandes und ehemaliger Betriebsrat im Münchner Siemens-Werk Hofmannstraße
Die deutsche Tochter des Handyherstellers BenQ, erst seit Oktober 2005 im Besitz der taiwanesischen Mutter, hat Konkurs angemeldet. Der Betriebsrat sieht die Belegschaft vom Vorbesitzer Siemens »arglistig getäuscht«. Weshalb?
Die Mitarbeiter in der Handyfertigung hatten einem Ergänzungstarifvertrag zugestimmt, der eine unbezahlte Arbeitszeitverlänger...
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