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Zahlreiche Tote bei Anschlägen im Irak

Bagdad. Bei Anschlägen in mehreren irakischen Städten sind erneut mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Ziele waren unter anderem eine schiitische Moschee, ein offener Markt und eine Polizeipatrouille. Neben dem Aufstand gegen die von den USA unterstützte Regierung fordern die Spannungen zwischen Schiiten und Sunniten immer mehr Todesopfer. Mit Mörsern und Sturmgewehren überfielen Extremisten die schiitische Husseinijat-Moschee in Bani Saad, 60 Kilometer nordöstlich von Bagdad, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Dabei wurden sieben Menschen getötet. Die Angreifer brachten auch mehrere Sprengsätze an dem Gebäude zur Explosion, so daß die Moschee erheblich beschädigt wurde. In Bagdad explodierte am Dienstag eine Autobombe im wohlhabenden Stadtteil Mansur. Dabei wurden nach Polizeiangaben mindestens sechs Menschen getötet und 18 verletzt.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.09.2006, Seite 1, Ausland

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