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Erste Urteile zu Mumbai-Anschlägen

Mumbai. Nach einem jahrelangen Mammutprozeß zu den Bombenanschlägen in Mumbai von 1993 hat ein Gericht in der indischen Wirtschaftsmetropole am Dienstag die ersten Urteile gefällt. Drei Brüder des flüchtigen mutmaßlichen Drahtziehers Tiger Memon wurden nach dem indischen Antiterrorgesetz am Dienstag schuldig gesprochen, zu den Anschlägen mit 257 Toten angestiftet zu haben. Wann die Strafmaße festgelegt werden, war am Dienstag noch unklar. Die Bombenleger, die in den kommen Tagen ihr Urteil erwarten, müssen mit der Todesstrafe rechnen. Insgesamt waren am Dienstag 123 Angeklagte vor Gericht geladen. Die Verkündung der Urteile dürfte sich noch Wochen hinziehen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.09.2006, Seite 6, Ausland

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