05.11.1998
Nach wie vor Spitzenklasse
Das Berliner Jazzfest diesmal mit viel Gesang, allabendlichem Chill-out und einem Gitarrenhelden
Von Rainer Balcerowiak
Betulich sei das Ganze. Der Ort wäre falsch und die großen Namen fehlten. Vielleicht habe sich die Veranstaltung ja auch überlebt. Solchen und ähnlichen Anwürfen sieht sich, nicht zum ersten Mal, das Berliner Jazzfest ausgesetzt. Die neoliberalen Feuilletonfürsten goutieren da lieber die seelen- und konzeptlosen Ansammlungen von Megastars, die von industrie-gesponserten Veranstaltern ebenfalls zu »Festivals« hochstilisiert werden. Zwar habe man die Plazierung eines ...
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