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09.09.2006

Recht auf Verschmutzung

Stromkonzern RWE hält Klimaschädlichkeit der Braunkohleverstromung für »subjektive Wahrnehmung« und verlangt Schadenersatz für eine Greenpeace-Protestaktion

Von Wolfgang Pomrehn
Offenbar schlagen in einigen Konzernetagen die Supergewinne, die Deutschlands Strom­oligopolisten derzeit einfahren, auf die Gehirne. »Ob es Klimaveränderungen geben wird, ist wissenschaftlich nicht bewiesen«, ließ Kraftwerksbetreiber RWE Mitte der Woche in einem Rechtsstreit mit der Umweltschutzorganisation Greenpeace wissen. Daß die Braunkohle besonders klimaschädlich ist, sei lediglich »eine subjektive Wahrnehmung«. Der Stromkonzern »trifft« sich derzeit vor dem ...

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