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Urabstimmung an Berliner Charité

Berlin. Die seit Monaten laufenden Tarifverhandlungen am Berliner Uniklinikum Charité sind am Montag gescheitert. Wie die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mitteilte, will sie ab Mittwoch ihre Mitglieder zur Urabstimmung über einen Streik aufrufen, um so eine Beendigung des tariflosen Zustandes zu erzwingen. Ver.di fordert eine Vereinbarung auf dem Niveau des Flächentarifvertrags TVÖD. Durch den tariflosen Zustand verlieren die Beschäftigten von Europas größter Uniklinik zur Zeit pro Jahr insgesamt 20 Millionen Euro.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.09.2006, Seite 2, Inland

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