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18.08.2006
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BDI bittet Versicherte zur Kasse
Berlin. Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) erhält für seine Forderung nach mehr Selbstbeteiligung der Versicherten an den Kosten des Gesundheitswesens Unterstützung vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Die allein von den Patienten getragene Zusatzprämie zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) müsse mindestens »10 bis 15 Prozent« der Gesamteinnahmen betragen dürfen, sagte Carsten Kreklau, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, am Donnerstag in Berlin. Die »Reformeckpunkte« sehen dagegen vor, daß die Prämie fünf Prozent des Budgets nicht überschreiten darf. Oettinger hatte sich für mehr »marktwirtschaftliche Impulse« und höhere Eigenanteile im Gesundheitswesen ausgesprochen. Die Zuzahlungen sollten »im Schnitt bei zehn Prozent der Behandlungskosten« liegen. (ddp/jW)
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