Zum Inhalt der Seite
02.08.2006

»Wer aufbegehrte, wurde erschossen«

Im Berliner trafo-Verlag erschien Lebensgeschichte der Kommunistin Gertrud Lemmnitz

Von Cristina Fischer
Als Klaus Kühnel, Redakteur für Geschichte beim Schulfunk der DDR, in den 80er Jahren beim Verlag Neues Leben ein Buch mit Erinnerungen von Antifaschisten veröffentlichen wollte, stieß er auf Ablehnung. Das Buch konnte nicht erscheinen. Der Grund dafür: Die Berichte, insbesondere der über Gertrud Lemmnitz, paßten nicht ins geglättete Geschichtsbild. Dies, obwohl ihr Mann Alfred Lemmnitz, der mit Erich Honecker im Zuchthaus Brandenburg-Görden gesessen hatte, in der D...

Artikel-Länge: 3058 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90