24.10.1998
Asyl für Akbas soll »Einzelfall« bleiben
Kurde war abgeschoben und in der Türkei schwer mißhandelt worden
Von Reimar Paul
Ein zu Jahresbeginn vom niedersächsischen Landkreis Nienburg in die Türkei abgeschobener und dort schwer mißhandelter Kurde ist fünf Monate nach seiner Wiedereinreise nach Deutschland als Asylberechtigter anerkannt worden. Der Bescheid des Bundesamtes für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge sei allerdings noch nicht rechtskräftig, teilten der Niedersächsische Flüchtlingsrat und Pro Asyl mit.Mehmet Ali Akbas stammt aus einem kleinen Dorf in Türkisch-Kur...
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