-
29.07.2006
- → Inland
Schäuble schickt Berater nach Lampedusa
Berlin/Rom. Das Innenministerium schickt zwei Bundespolizisten auf die Mittelmeerinsel Lampedusa, um die italienischen Behörden beim Umgang mit dem Ansturm afrikanischer Flüchtlinge zu beraten. Die beiden Experten der Bundespolizei sollen in der kommenden Woche entsandt werden, wie eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Freitag in Berlin mitteilte. »Im Rahmen des gemeinsamen grenzpolizeilichen Einsatzes werden die Bundespolizisten rein beratende Tätigkeiten wahrnehmen.« Am Donnerstag kamen den Behörden zufolge mehr als 300 Flüchtlinge in neun Booten an. Am Dienstag und Mittwoch waren es mehr als 400 gewesen.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland