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Faurecia-Chef wußte von Korruption

Frankfurt/Main. In der Korruptionsaffäre der deutschen Autobranche hat der Chef des Zulieferers Faurecia, Pierre Lévi, eine jahrelange Mitwisserschaft eingeräumt. Lévi wußte nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main von Freitag seit 2001 von Zahlungen an Autobauer, mit denen sich seine Firma Aufträge verschaffen wollte. Schmiergelder sollen insbesondere an VW, Audi und BMW geflossen sein. Neben Faurecia befinden sich zehn weitere Zulieferer im Visier der Staatsanwaltschaften Frankfurt und München.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2006, Seite 9, Inland

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