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Schmiergeldaffäre weitet sich aus

Frankfurt/Main. Die Affäre um jahrelange Schmiergeldzahlungen von Zulieferfirmen an deutsche Autokonzerne hat sich deutlich ausgeweitet. Mittlerweile ermitteln die Staatsanwaltschaften in Frankfurt am Main und München gegen Mitarbeiter von elf Zulieferern. Der Verdacht liege nahe, daß Schmiergeldzahlungen für die Vergabe von Aufträgen »an der Tagesordnung sind und stillschweigend geduldet werden«, sagte die Frankfurter Staatsanwältin Sibylle Gottwald am Freitag. Zugleich bestätigte sie erstmals offiziell, daß in der Affäre auch gegen den Chef des französischen Zulieferers Faurecia, Pierre Lévi, ermittelt wird.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2006, Seite 4, Inland

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