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Foodwatch gewinnt gegen Sachsen-Anhalt

Magdeburg. Das Verwaltungsgericht Magdeburg hat das Land Sachsen-Anhalt am Mittwoch dazu verurteilt, Meßergebnisse über die Uranbelastung von Mineralwasser mitzuteilen. Das Gericht gab damit einer Klage der Verbraucherorganisation foodwatch statt (siehe jW vom 13. Juli). Das Gesundheitsministerium des Landes hatte entsprechende Auskünfte unter anderem mit der Begründung verweigert, daß die Preisgabe derartiger Meßergebnisse die wirtschaftlichen Interessen von Abfüllbetrieben beeinträchtigen könnte und die Umweltinformationsrichtlinie der EU für einzelne Bundesländer nicht bindend sei. Foodwatch fordert unter anderem eine Festlegung von Grenzwerten für das hochgiftige Schwermetall. Proben hatten ergeben, daß viele angebotene Mineralwasser besonders für Säuglinge und Kleinkinder gesundheitsgefährdend sind. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2006, Seite 1, Inland

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