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USA: Einwanderer starben in der Wüste

Tonopah/USA. Bei glühender Hitze hat die Polizei im US-Staat Arizona rund 100 Einwanderer festgenommen. Viele von ihnen litten unter Austrocknung und Erschöpfung, sagte der örtliche Sheriff Joe Arpaio am Mittwoch morgen. Sieben Einwanderer und drei Sicherheitskräfte seien zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht worden. Die Suche nach weiteren Immigranten mit einem Hubschrauber, Hunden und Patrouillen zu Fuß sollte am Mittwoch fortgesetzt werden. Drei Mitglieder ihrer Gruppe seien in der Wüste gestorben, erklärten die Einwanderer am Dienstag abend. Arpaio erklärte, die Menschen seien vermutlich von Schleusern zurückgelassen worden. Einer Mitglied der Patrouille sagte, die Einwanderer hätten zum Teil seit Sonntag nichts zu Trinken gehabt.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2006, Seite 2, Ausland

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