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Einigung zur COM-Ausgliederung

Frankfurt(Main). Der Gesamtbetriebsrat von Siemens , die IG Metall und die Konzernleitung haben sich auf die Modalitäten der geplanten Ausgliederung der Siemenstöchter COM Carrier (Netzwerke) und COM Enterprise (Firmenkunden) geeinigt. Das teilte die IG Metall am Mittwoch mit. Laut der Vereinbarung sollen für die betroffenen Mitarbeiter die für sie bestehenden tarifvertraglichen Regelungen unverändert weiter gelten.

Alle bisherigen Standorte bleiben erhalten, eine Arbeitsplatzgarantie gibt es jedoch nicht. Es wurde lediglich von beiden Seiten erklärt, die Ausgliederung »so sozial verträglich wie möglich zu gestalten« und bis zum 30.September 2009 »möglichst« keine betriebsbedingten Kündigungen vorzunehmen. »Im Rahmen der Gegebenheiten kann der Gesamtbetriebsrat mit dieser Lösung zufrieden sein«, so der Vorsitzende des Gremiums, Ralf Heckmann.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.07.2006, Seite 9, Inland

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