15.07.2006
Flierl läßt weinen
Am Berliner Uniklinikum Charité werden leitende Angestellte auf »professionelle« Vermittlung von Kündigungen vorbereitet
Von Daniel Behruzi
Sie sind entlassen.« Diesen Satz – etwas anders formuliert und in freundlichem Ton gehalten – könnten demnächst Hunderte Beschäftigte des Berliner Uniklinikums Charité zu hören bekommen. 1400 Vollstellen sollen dem aktuellen Unternehmenskonzept »Charité 2010« zum Opfer fallen. Seit Anfang 2005 versucht der Charité-Vorstand – mit Unterstützung des von Wissenschaftssenator Thomas Flierl (Linkspartei.PDS) geleiteten Aufsichtsrats –, die Gewerkschaft ver.di zur Untersch...
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