10.07.2006
Folter: Die lange Tradition nutzloser Quälerei
Im beb.ra-Verlag begibt sich Robert Zogalla auf die Suche nach der Wahrheit
Von Dietmar Jochum
Ob die Anwendung staatlicher Gewalt zur Erzwingung von Informationen oder Geständnissen jemals der Wahrheitsfindung dienen sollte, hält der Historiker und »Hexenforscher« Robert Zagolla für äußerst fraglich. In seinem jetzt erschienenen Buch »Im Namen der Wahrheit. Folter in Deutschland vom Mittelalter bis heute« weist er vor allem darauf hin, daß die Folter an Verdächtigen vollstreckt wird, die lediglich von den Ermittlungsbehörden für schuldig gehalten werden. Fol...
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