14.10.1998
Zwielichtige Safaris in Botswana
Apartheid-Seilschaften nutzen Wildparks u. a. für Waffenschmuggel
Von Roswitha Reich, Johannesburg
Die Regierung Botswanas untersucht derzeit die Aktivitäten von Safari-Unternehmen, die im Chobe-Nationalpark an der Grenze zu Sambia, Simbabwe und Namibia von ehemaligen Südafrikanern mit Armee-Erfahrung betrieben werden. Wie aus dem Verteidigungsministerium in der Hauptstadt Gabarone verlautete, tarnen sich hinter der Fassade der Touristik- und Hotelbranche Apartheidkiller, die sich den Anschuldigungen entziehen wollen, die gegen sie vor der südafrikanische...
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