30.06.2006
Der Unentschlossene
Andrés Manuel López Obrador gilt als aussichtsreichster Kandidat für die Präsidentschaft in Mexiko. Er ist zugleich das größte Hindernis für eine neue Linke
Von Harald Neuber
Am Sonntag wird in Mexiko der kommende Präsident gewählt, und der aussichtsreichste Kandidat Andrés Manuel López Obrador hat zwei große Probleme: Felipe Calderón und Hugo Chávez. Calderón, der Kandidat der rechtskonservativen »Partei der Nationalen Aktion« (PAN), ist sein ärgster Gegenspieler. Chávez ist amtierender Präsident Venezuelas, Leitfigur der Linken – und Schrecken der Oligarchie.In einem selten primitiven Wahlkampf hat das zentrale Argument der Gegner des ...
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