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16.06.2006

Feste zum Feiern

Am Deutschen Theater bastelt Andreas Dresen Ödön von Horváths »Kasimir und Karoline« kraftlos zurecht

Von Anne Schimkus
So kann man es sich vorstellen: Ein rauschendes Fest zum Abschied. Während die Welt untergeht, in Wirtschaft und Moral, feiern junge Leute ein Leben, das sich nicht zum Feiern eignet. Man besäuft sich auf dem schmuddeligsten Fest von allen, dem Oktoberfest, wirft die Leiber aufeinander, vergißt, was gestern war. Gestern wurde man »abgebaut«. Was sich nach Gegenwartsdramatik anhört, hat Horvath bereits 1931/32 geschrieben. Umso spannender, dies heute...

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