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16.06.2006

BND schießt Eigentor

Wie Geheimdienst-Chef Ernst Uhrlau einmal mit einem Interview das Image seiner Behörde verbessern wollte

Von Jürgen Elsässer
Der Bundesnachrichtendienst (BND) macht gegenwärtig ausschließlich Negativschlagzeilen: Beteiligung an den Entführungsflügen der CIA, frühzeitige Kenntnis von der Verschleppung des deutschen Staatsbürgers Khaled Al Masri, Trittbrettfahrer bei Verhören im Folterlager Guantanamo, Bespitzelung von Journalisten. Aus dieser Defensive, muß sich BND-Chef Ernst Uhrlau gedacht haben, kann die Behörde nur durch eine Informationsoffensive herauskommen, möglichst mit Hi...

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