12.06.2006
Leben und Sterben im besetzten Irak
Von Rüdiger Göbel
Sie ist weiblich, ledig, jung. Sie verbirgt sich hinter einem Pseudonym. »Ich habe den Krieg überlebt. Mehr braucht ihr nicht zu wissen. Außerdem ist das sowieso das Einzige, was in diesen Tagen noch zählt.« »Riverbend« ist eine anonyme 26jährige Irakerin, die nach ihrem Informatikstudium in Bagdad als Programmiererin arbeitete. Bis die US-Truppen kamen. Heute ist sie arbeitslos, lebt quasi eingesperrt mit ihrem Bruder und ihren Eltern zu Hause, irgendwo in der irak...
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