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12.06.2006

Schocktherapie in Ungarn

Sozial-liberale Koalition will größtes Haushaltsdefizit in der EU durch Kürzungen von Subventionen und im öffentlichen Dienst sowie durch Steuererhöhungen bekämpfen

Von Tomasz Konicz
Nach wochenlangen Spekulationen in den ungarischen Medien ließ Ferenc Gyur­csany, der kürzlich als Premier wiedergewählte Vorsitzende der sozialis­tischen MSZP, bei einem Treffen mit Gewerkschaftern und Unternehmern am Samstag die Katze aus dem Sack: »Wir brauchen eine neue Balance. Während der letzten vier Jahre sahen wir uns einer konstant angespannten Haushaltslage ausgesetzt. Es besteht zwar kein Grund zur Anwendung einer Schocktherapie, aber wir brauchen kluge ...

Artikel-Länge: 4811 Zeichen

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