06.06.2006
Erpressung durch Standortkonkurrenz
Britische General-Motors-Belegschaft soll Personalabbau und Arbeitszeitverlängerung akzeptieren
Von Christian Bunke
Um sechs Uhr Morgens ist Schichtwechsel in der Autofabrik von Ellesmere Port in der Nähe von Liverpool. »Das Zuhause des Astra« steht in stolzen Lettern an den Außenmauern. Aber wohl nicht mehr für lange, wie nicht wenige der Beschäftigten, die zum Arbeitsbeginn eilen, bitter bemerken. Der Mutterkonzern General Motors hat seinen über verschiedene Länder verstreuten Fabriken den Standortwettbewerb verordnet. Wenn die Beschäftigten von Ellesmere Port nicht 900 Stellen...
Artikel-Länge: 2534 Zeichen


