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01.06.2006

Unilateral geht nicht mehr

Widerstand gegen US-Außenpolitik wächst: Peking und Moskau zeigen sich zunehmend selbstbewußt. Globales Kräfteverhältnis verschiebt sich – zuungunsten Washingtons

Von Rainer Rupp
Noch vor wenigen Jahren wären internationale Schlagzeilen wie die aus den vergangenen Wochen undenkbar gewesen. Innerhalb weniger Tage sah sich die US-Regierung gezwungen, bei gleich zwei ihr außenpolitisch zentralen Fragen klein beizugeben: Erstens gelang es dem »Nahost-Quartett«, dem neben den USA Rußland, die EU und die UNO angehören, die Bemühungen Washingtons zu stoppen, der palästinensischen Autonomiebehörde den Geldhahn komplett abzudrehen. In der Iran-Frage ...

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