30.05.2006
Morden im Namen der Freiheit
In den Philippinen verstärken (Para-)Militärs der staatlichen »Sicherheitskräfte« ihr Kesseltreiben gegen linke Kritiker der Diktatur
Von Rainer Werning
Die Menschenrechtslage unter Präsidentin Gloria Macapagal-Arroyo«, schrieb Girlie T. Padilla, Generalsekretärin der Ökumenischen Bewegung für Gerechtigkeit und Frieden in den Philippinen, zum Jahreswechsel, »ist mit Abstand die schlechteste in der Post-Marcos-Ära. Alle Morde gehen auf das Konto des Staatsapparates und geschahen im rechtsfreien Raum; weder wurden Anklagen erhoben, noch Verdächtige in Gewahrsam genommen. Wer heute gegen die Regierung protestiert, kann...
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