30.05.2006
Arrest verlängert
Keine Wende in Myanmar: Friedensnobelpreisträgerin bleibt eingesperrt
Von Hilmar König, Neu-Delhi
Myanmars Militärjunta bleibt auf ihrem demokratiefeindlichen Kurs. Jegliche Hoffnungen auf ein Nachgeben zerstoben am Samstag, als sich das Regime in Yangun dazu entschloß, den Hausarrest für Aung San Suu Kyi um ein weiteres Jahr zu verlängern. Am 30. Mai 2003 war der Autokonvoi der Friedensnobelpreisträgerin bei einer Fahrt durch den Norden des Landes von einem Mob attackiert worden, den die Junta bestellt hatte. Die inszenierte Aktion lieferte den Vorwand für den ...
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