30.05.2006
Steife Familienfeier
Vom offiziösen Umgang mit lebensnahen Übersetzungen: In der Akademie der Künste Berlin wurde Henryk Bereska geehrt
Von Stefan Amzoll
Er stammte aus dem Osten, die Gegend um die Scharnhorststraße in Berlin war sein Kiez. In seiner Wohnung direkt an der Mauer fanden Lesungen statt, gar Theaterproben. Henryk Bereska war ein fröhlicher Mensch, dem wie einst Joseph Roth die Kneipen zur zweiten Heimat wurden. Er brauchte die Nähe zu Freunden oder einfach zu Leuten, auch zu Hunden. Am 17. Mai wäre der Haudegen der Übersetzungskunst 80 geworden. Im September vorigen Jahres ist er gestorben. Grund für die...
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