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11.05.2006

Im Iran ist Fussballgucken Männersache. Der Ayatollah will es so

Teheran. Im Iran gibt es fast so viele Fußballfans wie Yankeehasser. Auf eine Weise, die in der hiesigen Angestelltenfankultur nicht vorstellbar ist, kochen beim Spiel die Emotionen hoch. Die Fußballstadien des Landes sind mit überüberlebensgroßen Mullah-Bildern ausstaffiert, auch die Azadi-Arena nahe Teheran. In derem Riesenrund versprach Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad vor wenigen Tagen, Frauen den seit der islamischen Revolution 1979 verbotenen Zugang zu Fu...

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