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Extremismusvorwurf gegen Leipziger Imam

Leipzig. Dem Imam der Leipziger Al-Rahman-Moschee, Hassan Dabbagh, wird von sächsischen Staatsschutzbeamten Verfassungsfeindlichkeit vorgeworfen, schreibt die Leipziger Volkszeitung vom Donnerstag unter Berufung auf den dortigen Leiter Staatsschutzabteilung der Polizei, Andreas Mayer. »Wenn Männer und Frauen gleich wären«, wird der Geistliche in der Zeitung zitiert, »dann müßten Männer auch Kinder kriegen können«. Nach Ansicht von Mayer stehe der Imam damit »nicht auf dem Boden unserer Verfassung«. Dabbagh hatte sich während der Entführung der beiden sächsischen Ingenieure Thomas Nitzschke und René Bräunlich mehrfach öffentlich zu Wort gemeldet und deren Entführung als nicht mit dem Islam vereinbar verurteilt. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.05.2006, Seite 5, Inland

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