22.04.2006
Rechnung ohne die Wirtin
Ungarn geht am Sonntag in die zweite und letzte Runde der Parlamentswahlen. Sozialdemokraten klar favorisiert. Orban verzichtet auf Spitzenkandidatur.
Von Werner Pirker
Angesichts der kostenintensiven Wahlversprechen der rechtskonservativ-populistischen FIDESZ, vermerkte finanzen net nach dem ersten Durchgang der ungarischen Parlamentswahlen, wäre ein Sieg der regierenden Sozialisten bei der Stichwahl an diesem Sonntag »marktfreundlich«. Auch ohne diese Empfehlung dürfte der Ungarischen Sozialistischen Partei (MSZP) der Sieg nicht mehr zu nehmen sein. Sie wird in Koalition mit den Freien Demokraten (SZDSZ) wohl auch die neue Regier...
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