-
15.04.2006
- → Inland
Klarstellung
In der jungen Welt vom 8. April 2006 haben wir unter der Überschrift »Prügeln für das Abendland« über die Vorgänge an der Berliner Rütlischule folgendes berichtet: »Harsche Kritik übte der Bürgermeister zudem an der Berichterstattung der Medien, die Jugendlichen Geld dafür geboten hatten, für die Kameras Gewalttätigkeiten zu simulieren. Weiter heißt es, daß solche Vorwürfe unter anderem auch gegenüber Spiegel TV erhoben wurden.« Die Chefredaktion von Spiegel TV legt Wert auf die Feststellung, daß diese Vorwürfe falsch seien. Spiegel TV habe nie entsprechend Geld geboten oder gezahlt. Der jW-Redaktion liegen keine anderen Erkenntnisse vor. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland