12.04.2006
Hauen und Stechen
Gemeinsame Linkskandidatur in Berlin wieder unwahrscheinlicher. Scharfe Differenzen in WASG und Linkspartei um den Wert des jüngsten Kompromißpapieres
Von Jürgen Elsässer
WASG-Frontmann Ulrich Maurer hatte von einer »historischen Stunde« gesprochen, Bundesvorstandsmitglied Axel Troost von einer »inhaltlich neuen Situation«. Gemeint war die Einigung mit Vertretern der Berliner Linkspartei auf Eckpunkte einer gemeinsamen Wahlkampfführung, die einer Separatkandidatur der WASG bei den Landtagswahlen im September »die inhaltliche Grundlage entzieht« (Maurer). Die Reaktionen seit der Vorstellung des Papiers am vergangenen Donnerstag machen...
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