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11.04.2006

Platzeck geht, Beck kommt

Keine Zeit für SPD

Von Arnold Schölzel
Frisurenwechsel und der Bart bleibt. Das »schönste Amt neben dem Papst« (Franz Müntefering) geht seit Willy Brandts Rückzug vom SPD-Parteivorsitz 1987 mit geschäftsmäßiger Kühle und wachsender Geschwindigkeit von einem zum andern. Ein Restposten. Brandt stand 24 Jahre an der Spitze, seitdem folgten in 19 Jahren: Vogel, Engholm, Scharping, Lafontaine, Schröder, Müntefering, Platzeck – von der Klarsichtfolie des Oberlehrers zum Kuschel-Sprech der ostdeutschen Frohnatu...

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