01.04.2006
An die Arbeit
In Dortmund wurde die »Transformation von Arbeitslandschaften in der Literatur« diskutiert
Von Johannes Springer
Mit der Industrie ist dem Ruhrgebiet auch die Literatur ausgegangen. Die Zeiten, in denen Werkkreise initiiert wurden und das Ruhrgebiet mit seiner Dortmunder Gruppe 61 als ein literarisches Zentrum der BRD galt, sind längst vorbei. Man kann davon in Erasmus Schöfers Romantetralogie zur Geschichte der westdeutschen Linken seit ’68 lesen. So langsam sickert das Thema Arbeit aber wieder durch. Ende Januar wurde im Berliner Literaturhaus die »Rückkehr der Arbeitswelt ...
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