28.03.2006
Zweckbündnis neoliberaler Parteien
In Sachsen-Anhalt steht eine große Koalition aus CDU und SPD bevor.
Von Holger Elias
Grund zur Freude hatte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) am Montag nicht – trotz seiner 36 Prozent bei der Landtagswahl. Da ihm der politische Partner FDP abhanden gekommen ist, wird dem 70jährigen nichts anderes übrig bleiben, als sich mit der SPD über die Bildung einer Großen Koalition ins Benehmen zu setzen. Deren Spitzenkandidat Jens Bullerjahn kann sich die Hände reiben. Zwar mögen sich die beiden sachsen-anhaltinischen Parteichefs nicht s...
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