18.03.2006
Abschiebung in den Tod
Ausgewiesene Kongolesin starb bei der Geburt ihres Kindes in Kinshasa. Niedersächsischer Petitionsausschuß debattiert seit zwei Jahren Antrag auf humanitäres Bleiberecht
Von Reimar Paul
Emmerthal, Niedersachsen, in der Nähe
des Atomkraftwerks Grohnde: Im Schatten von Kühlturm und
Reaktorkuppel spielte sich unbeachtet von der Öffentlichkeit vor
zwei Jahren ein Abschiebedrama mit tödlichen Folgen ab, das erst
jetzt Stück für Stück bekannt wird.
1995 flüchtet das Ehepaar Freddy
Kisuwu Ndungigi und Tshiana Nguya mit seinen beiden Kindern aus dem
Kongo nach Deutschland. Eine weitere Tochter kommt 2002 in Emmerthal
zur Welt. Die Asylanträge der...
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