18.03.2006
Nazikomplizenschaft
Eine neue Studie beleuchtet die Rolle des IG-Farben-Werks Hoechst im deutschen Faschismus
Von Hans G Helms
Seit der gesetzlichen Erledigung der Entschädigungsansprüche der nach Deutschland verschleppten Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter durch Minimalzahlungen im Jahr 2000 haben deren damalige Arbeitgeber nichts mehr zu befürchten, wenn ihre Mitwirkung am Terrorsystem der Nazis aufgehellt wird. Der Münchner Historiker Stephan H. Lindner hat für seine Untersuchung »Hoechst – Ein I.G. Farben Werk im Dritten Reich« offenbar alle relevanten Archivbestände des Chemiekonzerns a...
Artikel-Länge: 9814 Zeichen


