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10.03.2006

Was bleibt

In Berlin wurde das Handbuch »Deutsche Zeitgeschichte 1945 bis 2000« vorgestellt

Von Arnold Schölzel
Mit »archivalischer Asymmetrie« umschrieb der Historiker Hermann Weber vor über zehn Jahren vornehm die Quellenlage zu DDR- und bundesdeutscher Geschichte. Die Archive des ostdeutschen Staates stehen offen, er ist »abgeschlossenes Sammelgebiet«, die des anderen sind bis Anfang der 70er partiell der Forschung zugänglich. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis einigermaßen Gleichstand erreicht ist. Ungeachtet dieser Situation hat die herrschende Geschichtsschreibung ein ...

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