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10.03.2006
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Bioland fordert Öko-Bekenntnis
Mainz. Anläßlich der am Donnerstag in Mainz eröffneten Agrarministerkonferenz der Bundesländer fordert Bioland, die mit über 4 500 Erzeugern größte ökologische Landbauvereinigung in Deutschland, ein Bekenntnis aller Bundesländer zur Fortsetzung der Förderung ökologischer Leistungen des Biolandbaus.
»Diskussionen um die Streichung von Fördermaßnahmen für Betriebe, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus positive Leistungen für die Gesellschaft erbringen, müssen beendet werden. Auch Biobetriebe brauchen Planungssicherheit«, erklärte Thomas Dosch, Vorsitzender von Bioland, am Donnerstag. Schon jetzt zögerten viele Betriebe aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen trotz des anhaltenden Booms bei Biolebensmitteln mit der Umstellung auf ökologischen Landbau. Hintergrund sind Pläne der Bundesregierung für eine Kürzung der Flächenförderung des Biolandbaus. Diese Flächenprämien seien aber entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Biobetriebe gegenüber europäischen Mitbewerbern, die in vielen Ländern durch nationale Aktionspläne unterstützt würden, so Dosch. (ots/jW)
»Diskussionen um die Streichung von Fördermaßnahmen für Betriebe, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus positive Leistungen für die Gesellschaft erbringen, müssen beendet werden. Auch Biobetriebe brauchen Planungssicherheit«, erklärte Thomas Dosch, Vorsitzender von Bioland, am Donnerstag. Schon jetzt zögerten viele Betriebe aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen trotz des anhaltenden Booms bei Biolebensmitteln mit der Umstellung auf ökologischen Landbau. Hintergrund sind Pläne der Bundesregierung für eine Kürzung der Flächenförderung des Biolandbaus. Diese Flächenprämien seien aber entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Biobetriebe gegenüber europäischen Mitbewerbern, die in vielen Ländern durch nationale Aktionspläne unterstützt würden, so Dosch. (ots/jW)
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