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01.09.1998

Prodi fährt die Ellbogen aus

Italiens Regierungschef bleibt hart gegenüber Kommunisten

Von Cyrus Salimi-Asl, Neapel
In alter christdemokratischer Manier hat Italiens Regierungschef Romano Prodi die Forderungen der Kommunisten schlicht, aber bestimmt zurückgewiesen. Frisch aus dem Urlaub zurückgekehrt, ließ der Ministerpräsident keine Zweifel an der zukünftigen Politik der von ihm geführten Regierung: »Das Land braucht Sicherheiten. Ich habe nicht die Absicht, auf meine Entscheidungen zu verzichten.« Mit anderen Worten, eine soziale Wende werde es mit ihm nicht geben. Dies...

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