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04.03.2006

Streikwille ungebrochen

Uniklinikum Erlangen: Einschüchterungsversuche steigern die Wut der Beschäftigten. Bsirskes Kompromißvorschläge stoßen auf wenig Gegenliebe

Von Maike Dimar
Klar muß der Druck noch erhöht werden«, meint die 32jährige Kardiologieschwester im Erlanger Streiklokal überzeugt, und ihre beiden Kolleginnen nicken zustimmend. Seit Stunden sitzen die Pflegekräfte der Uniklinik Erlangen dort. »Wir sind aus Protest da, jeden Tag«, ergänzt ihre Kollegin von der Neurologie. Wichtigstes Thema an diesem Morgen an vielen Tischen: der Brief, der 138 Beschäftigten kurz zuvor ins Haus geflattert war. Darin forderte die Personalchefin die ...

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