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24.02.2006

Sechs Euro pro Stunde oder noch weniger?

Pläne der großen Koalition verbinden Mindestlohn und staatliche Zuschüsse

Von Sebastian Gerhardt
Ein Mindestlohn in Höhe von sechs Euro pro Stunde und die Gewährung staatlicher Lohnkostenzuschüsse für Unternehmen, die das nicht zahlen wollen – über diese Eckpunkte eines regulierten Niedriglohnsektors scheinen sich die Regierungsparteien jetzt schon verständigt zu haben. Die zuständigen Fachpolitiker, der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Arbeit, Gerald Weiß (CDU), und sein Vorgänger in diesem Amt, Rainer Wend (SPD), ließen sich in der Berliner Zeitung v...

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