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16.02.2006

Wie Castrop-Rauxel

»Invisible Waves« im Wettbewerb der Berlinale

Von Jürgen Elsässer
Manchmal ist der nackte Alltag wie ein Horrorfilm. Die Tür klemmt. Der Wasserhahn tropft. Die Dusche spielt verrückt. Das Licht flackert. Die Sicherung fliegt raus. Das Bett ist versifft. Der Schädel brummt. Das kennt jeder. Aber warum zum Teufel muß man das abfilmen und darf dann das Elend auf der Berlinale präsentieren, auch noch in der Kategorie Wettbewerb? Sowas wäre früher im Dritten Programm des WDR gelandet, nach Mitternacht, als »Regisseurdebüt aus Castrop-R...

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