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13.02.2006

Neue Lehrstellenlüge

Mit dem sogenannten Jobstarter will die Regierung die Ausbildungsförderung »optimieren«. Kritiker warnen vor Kürzungen und Schönrechnerei

Von Ralf Wurzbacher
Der Begriff hat das Zeug zum Unwort des Jahres: »Jobstarter – Für die Zukunft ausbilden«. So heißt der neueste Coup der Bundesregierung zur Bewältigung der Ausbildungsmisere. Das hört sich jung und pfiffig an und ungemein innovativ. Dagegen klingt »Ausbildungspakt« wie 50er-Jahre-Muff. Denn viel mehr noch als dieser verheißt der »Jobstarter« echte Glückseligkeit: Wer hierzulande als Jugendlicher seit Monaten und Jahren vergebens um einen Ausbildungsplatz bet...

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