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11.02.2006

Ver.di legt nach

Streiks im öffentlichen Dienst erneut ausgeweitet. Überwältigende Mehrheit für Arbeitskampf auch auf Länderebene. Zurückhaltende Aussagen zur veränderten Bolkestein-Richtlinie

Von Daniel Behruzi
Die Streiks gegen Arbeitszeitverlängerung im öffentlichen Dienst werden ausgeweitet. Wie die Vorsitzenden der Gewerkschaften ver.di, GEW und GdP am Freitag in Berlin mitteilten, ergaben die jeweiligen Urabstimmungen bei den Landesbediensteten eindeutige Voten für Arbeitskampf. Bei der Bewertung der von den Fraktionsspitzen im Europäischen Parlament vorgenommenen Änderungen am Entwurf für eine EU-Dienstleistungsrichtlinie zeigten sich sowohl ver.di-Chef Frank...

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