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03.02.2006

Das Ende der Scham

Burkina Faso versucht, die Folgen der Beschneidung von Frauen medizinisch zu lindern. Zwei von drei Frauen sind sexuell verstümmelt

Von Tiego Tiemtoré (IPS)
Mariam Zoungrana kann wieder lachen. Im El-Fateh-Suka-Krankenhaus in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou hat man der 32jährigen ein Stück Lebensqualität zurückgegeben. Chirurgen haben, soweit möglich, die physischen Folgen der Genitalverstümmelung beseitigt, die Mariam als Dreijährige erlitten hatte. Das Spezialistenteam des Gynäkologieprofessors Michel Akotionga hatte sie operiert. »Jetzt geht’s mir wider gut«, freut sich die junge Burkinerin. In Burkin...

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