03.02.2006
Altersarmut eingeplant
Gewerkschaften und Sozialverbände protestieren gegen Rentenvorhaben der Regierung. Unmut auch in der SPD: Parteichef Platzeck sauer auf Müntefering
Von Gerhard Wolfgang
Die vom Bundeskabinett locker
durchgewunkene schnellere Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67
Jahre stößt in- und außerhalb der Koalitionsparteien
auf heftigen Widerspruch. Der CDU-Spitzenkandidat für die
rheinland-pfälzischen Landtagswahlen im März, Christoph
Böhr, erklärte am Donnerstag, der Vorschlag sei »einfach
nicht zeitgemäß«, da schon jetzt viele Menschen
nicht bis zum noch gültigen Ruhestandsalter von 65 Jahren
arbeiteten. In der SPD-Führung s...
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