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02.02.2006

Teures Armutszeugnis

Gutachter vergeben schlechte Noten für »Hartz-Reformen«. Kaum Beschäftigungseffekte, unzureichende Fördermaßnahmen und Vernichtung regulärer Arbeitsplätze

Von Ralf Wurzbacher
Die politische Klasse läßt sich die Bloßlegung ihres eigenen Versagens einiges kosten. Insgesamt zehn Millionen Euro an Steuergeldern machen die alte und die neue Bundesregierung dafür locker, die sogenannten Hartz-Reformen einer fachkundigen Bestandsaufnahme zu unterziehen. Bereits im Dezember waren erste Hiobsbotschaften aus dem Mammutgutachten, das mehr als 20 Forschungseinrichtungen und rund 100 Experten mit Arbeit und Geld versorgt, an die Öffentlichkeit...

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