Zum Inhalt der Seite
14.11.2005

Dealer und Kriegsherren als Abgeordnete

Afghanistan: Ergebnisse der Parlamentswahl unter Besatzerhoheit. Kampf gegen Sowjetarmee als Gütesiegel

Von Raoul Wilsterer
Zwei Monate brauchte die UN-geführte Wahlkommission, um das Ergebnis des afghanischen Urnengangs vom 18. September zu ermitteln. Trotzdem weckt die am Samstag verkündete Zusammensetzung der »Wolesi Dschirga« nicht gerade Zuversicht, ging doch von den 249 Parlamentssitzen rund die Hälfte an Warlords, die angeblich ihr Waffenhandwerk aufgegeben haben und auch nicht mehr mit Drogen handeln. Sultan Baheen, Sprecher der Kommission, zeigte sich nichtsdestotrotz »glücklich...

Artikel-Länge: 2406 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90